#10 – Arbeit, Geld, Erfolg

Die Arbeit ist macht einen großen Teil in unserem Leben aus. Allerdings höre ich so oft Kommentare wie „hoffentlich ist bald Freitag, dann hab ich Wochenende“ oder „Ich arbeite für dafür, Samstag und Sonntag nichts machen zu müssen“ (Diese Liste an Beispielen lässt sich beliebig erweitern). Wieso sind so viele Menschen unglücklich mit ihrer Arbeit bzw sehen die Arbeit als etwas „notwendiges“ an. Sollte sie nicht Spaß machen und Erfüllung bringen? Sollte nicht jeder seinem Traumjob nachgehen? Und welche Rolle spielt das Geld dabei?

Die richtige Arbeit finden

Die richtige Arbeit zu finden ist nicht leicht. Vor allem kann dir niemand wirklich helfen, sie herauszufinden. Es liegt an uns, danach zu suchen und zu streben. Wie sieht es allerdings in der Realität aus? Wir bekommen durch unser Elternhaus, Freunde oder die Schule einen kleinen Bruchteil der möglichen Berufe mit. Diese schauen wir uns oberflächlich an und bewerten diese anhand dieses „Kurzeindruckes“. Selbst wenn wir Praktika dort machen, so bekommen wir oft nicht so viel von dem mit, was man später tagtäglich zu tun hat. Nach diesen Eindrucken treffen wir eine Entscheidung und beginnen eine Ausbildung oder ein Studium. Selbst wenn wir uns mit Werdegang nicht wirklich identifizieren können, bleiben dennoch viele dort drinnen, da sie „ihre Zeit für die Ausbildung/Studium ja nicht verschwenden sondern nutzen wollen.“ Somit bleiben viele in diesem Beruf obwohl sich ihr Bauchgefühl dagegen wehrt. Sie akzeptieren, dass es nun mal ihr Beruf ist und arbeiten wie oben schon erwähnt nur für das Wochenende oder den Urlaub.

Wie kann ich denn nun meinen Traumberuf finden? Eigentlich nur durch ausprobieren und in sich hineinhören. Oft wissen wir schon von Kindesalter an, was wir gerne machen. Damit meine ich nicht speziell einen Beruf, sondern die allgemeinen Tätigkeiten in den jeweiligen Berufen. Ob es darum geht, Menschen zu helfen, jemanden nach vorne zu bringen oder selbst vorne zu sein sind Dinge, die wir in der Freizeit ausleben. Sei es durch unsere Hobbys oder durch andere Tätigkeiten. Allerdings hört man dann oft „Ja das macht mir Spaß, ist aber nur mein Hobby, denn davon kann ich ja nicht leben.“ Dort haben viele Menschen einen zu engen Blickwinkel auf die Tätigkeit als solches und nicht auf die Möglichkeiten. Der zweite Punkt liegt im Ausprobieren. Praktika sind wirklich sinnvoll, wenn man dabei nicht zu verengt denkt. Viele machen Praktika bei Menschen, die sie kennen, einem Verwandten oder Bekannten, durch den man Kontakt zur Firma bekommt. Dadurch ist man in der Auswahl der Berufsbereiche sehr eingeschränkt. Probiert auch mal etwas vollkommen abstruses aus. Oft weiß man gar nicht, was sich hinter gewissen Berufen verbirgt und wie viel Spaß sie machen können. Und je mehr „nicht erfolgreiche“ Praktika man macht, also welche bei denen man hinterher merkt, dass es nicht der Bereich wird, indem man arbeiten will, desto größer ist der Blickwinkel, den man einnimmt.

Ich werde dazu auch noch weiter Artikel schreiben und die Techniken vermitteln, welche ich mir im Laufe meiner Karriere angeeignet habe und gerade Schülern weitergeben möchte, um ihnen einen besseren Blick für die Berufswahl zu geben.

 

Wie wichtig ist Geld wirklich

Geld spielt in den Köpfen der meisten Menschen eine sehr große Rolle. Jeder möchte mehr davon haben aber wenn man sie zum Thema Geld befragt, dann kommt oft die Antwort „Geld ist schlecht“. Manche gehen sogar soweit und sagen „Geld verdirbt den Charakter“. Dieser Auffassung bin ich ganz und gar nicht. Ich glaube ein guter Mensch kann durch Geld mehr bewirken und ein schlechter Mensch wird dadurch nur noch schlechter (vom Charakter). Es ist also eine Art Katalysator in beide Richtungen. Man sollte Geld aber nicht zu wichtig nehmen.

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Geld kann Freiheit und Zeit speichern / pixabay.com

Es gibt nur eine Situation in den Geld eine wirklich große Rolle spielt: wenn es an allen Ecken fehlt. Deshalb sollte sich jeder eine gewisse Basis an Sicherungskapital aufbauen. Dies kann man schaffen, egal ob man Student, Putzkraft oder Arzt ist. Es bedarf dafür nur eine Eigenschaft: Disziplin. Man muss einen disziplinierten Umgang mit Geld haben. Wenn man jeden Monat 10% seines Gehaltes spart, dann wird man von diesem Geld spätestens in der Rentenzeit gut davon leben können. Wenn dieses Geld sogar sinnvoll angelegt wird, sichert es sogar Wohlstand. Geld ist für mich daher für mich „Möglichkeit“. Möglichkeiten, neues auszuprobieren, harte Zeiten zu Durchstehen oder etwas für die Gesellschaft zu tun. Solange man sein Leben glücklich lebt und nicht nur noch für Geld lebt, bietet Geld eine Art „Zeitspeicher“, welchen wir später oder für unsere Nachfahren einsetzen können.

Es ist nie zu spät für einen Neuanfang

„Dafür bin ich doch viel zu alt? Ich kann doch nicht nochmal komplett neu anfangen. Das ist unmöglich für mich.“ Habt ihr diese Sätze schon einmal gehört? Typische Sätze für Menschen, die sich im Grunde ihres Herzens nicht ändern wollen. Sie wollen unglücklich bleiben. Klingt erst einmal verrückt aber so ist es. Sie haben Angst vor dem Unbekannten und so bleiben sie, auch wenn sie dabei unglücklich sind, in ihrer vertrauten Welt. Aber es ist immer möglich, etwas neues anzufangen. Wählt dazu kleine Schritte, probiert euch aus. Und wenn ihr eine gewisse Sicherheit erlangt habt, dann wagt den Sprung und löst euch von den dingen, die zwar sicher sind aber euch unglücklich machen. Der Mensch ist ein Lebewesen, was wächst, sowohl äußerlich als auch innerlich. Wenn ein Lebewesen aufhört zu wachsen, sich also ständig zu verändern, dann beginnt es zu sterben. Veränderungen sind also notwendig, um uns ständig neue Kraft zu geben und uns glücklich zu machen.

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Beginne den Neuanfang / Pexel.com

Mit 40 ein Studium beginnen? Mit 50 eine neue Sprache lernen? Mit 60 eine neue Sportart lernen? Alles ist möglich, wenn man nach Lösungen sucht und nicht nach Ausreden. Die einzige Frage, die dabei wirklich zählt ist die, die ihr euch selbst stellen solltet:

Will ich glücklich sein?

 

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