#33 – Wachstum und Bewegung

Nach der Geburt bis zum 18. Lebensjahr wachsen wir von einem Baby zum Erwachsenen. Aber hört unser Wachstum danach auf? Ich glaube nicht. Wie macht es ein Baum oder ein Tier? In heutigen Beitrag beschreibe ich, wie wichtig ständiges lernen und weiterwachsen ist, egal in welchem Lebensalter man sich befindet.

Es gibt keinen Stillstand

Jedes Lebewesen auf unserer Erde ist darauf programmiert, zu wachsen. Eine Eiche beginnt als kleiner Setzling und wächst Jahr für Jahr zu einem gewaltigen Baum heran. Stillstand kennt sie nicht. Sobald sie aufhört, zu wachsen, beginnt sie zu zerfallen. Ich glaube, dass es bei Lebewesen den Zustand des Stillstandes nicht wirklich gibt. Entweder sie wachsen oder sterben. Ein Baum denkst sich nicht so einfach ‚dieses Jahr lass ich meine Äste mal so wie sie sind‘, nein entweder sie wachsen weiter oder er stößt Teile seines Baumes ab und fängt an, einzugehen. Studien besagen, das der Menschliche Körper biologisch gesehen nur auf etwa 30 Jahre ausgelegt ist. Danach soll er anfangen, Zellen abzubauen und schwächer zu werden. Aber es ist doch immer noch eine Entscheidungssache, ob wir diesen Prozess einfach so hinnehmen oder etwas dagegen tun. Natürlich, kann unser Körper das nicht ewig mitmachen, aber frage doch mal vor 500 Jahren mal die Menschen, ob jemand über 100 Jahre alt werden kann (und 500 Jahre sind in der Menschheitsgeschichte nur ein Wimpernschlag).

Sport ist nur die halbe Arbeit

Sicherlich jeder hat es schon einmal gehört. „Jeden tag ein bisschen Bewegung und du lebst länger.“ Das will ich auch gar nicht verneinen, ganz im Gegenteil. Sport und Bewegung ist ein wichtiger Antrieb fürs Leben. Aber dabei vernachlässigen viele den geistigen Sport, das Denken. Auch diesen Bereich unseres Körpers müssen wir fit halten. Ähnlich wie beim Sport gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich fit zu halten. Seine Fantasie zu benutzen, in dem man einen spannenden Roman liest, seinen Kopf durch knifflige Rätsel oder Aufgaben warm hält oder sein Wissen um die Welt erweitert. Geistige Abschaltung durch Filme oder Serien kann entspannend, aber auf Dauer baut unser Gehirn ab, da es viele Leistungsfähige Gehirnzellen nicht mehr braucht, ähnlich wie Muskeln abbauen, wenn wir sie nicht benutzen.

„Ich bin zufrieden“

Diesen Ausdruck höre ich häufig von Menschen. Diese Sorte macht es sich in ihrem derzeitigen Leben gemütlich und möchte nichts neues mehr Erleben. Zufriedenheit ist für mich das Sinnbild des Stillstands und dementsprechend auch der Beginn des Zerfalls. Menschen, die zufrieden mit ihrer Arbeit sind oder zufrieden mit ihrer momentanen körperlichen Verfassung werden nichts mehr unternehmen, um sie zu verbessern. Daraufhin werden sie auch viel weniger Energie in diese Tätigkeiten stecken. Und langsam aber sicher werden sie (ohne es zu bemerken), immer schlechter in diesen Bereichen, da der Körper mit der zeit abbaut.

Ich kann euch daher nur zu ermutigen, niemals zufrieden zu sein. Seid glücklich und dankt eurer gegenwärtigen Situation und dem Leben, dass ihr führt. Aber habt den Hunger nach mehr und nach größerem, egal ob ihr 17 oder 70 seid. Denn nur wer sein Leben bewegt und niemals still steht, wird weiter wachsen und leben.


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Weiterführende Literatur

Tobias Beck – Unbox your Life!: Das Geheimnis für deinen Erfolg im Leben

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